WildeMaus XXL

VR mit der fliegenden Ente Dizzy

Zum ersten Mal gastiert die größte reisende WILDE MAUS XXL der Welt vom 13.bis 22. Juli auf dem traditionsreichen Schützenfest in Nordrhein-Westfalen. Die Weiterentwicklung des mehr als 100 Jahre alten Klassikers präsentiert sich in Düsseldorf als Event-Achterbahn mit drei Besonderheiten. Als erste transportable Achterbahn in Europa bietet die WILDE MAUS XXL den Gästen ein virtuelles Reise-Vergnügen. „Die Besucher können auf einer Schiene zwischen zwei Fahrten wählen. Entweder flitzen sie über die klassische Schienenstrecke oder erleben eine animierte Reise via VR mit der fliegenden Ente Dizzy und dem sprechenden Fuchs Dusty“, sagt Firmenchef Max Johannes Eberhard.

 

Ein Jahr hat die technische Umsetzung gedauert. Gondeln mussten umgebaut, herkömmliche Headsets aufwendig weiterentwickelt werden. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 500.000 Euro. Das VR- Headset- ausgestattet mit einem Samsung Gear S7 – wird mit einem Schnellverschluss am Kopf des Kunden befestigt. Das große Display erzeugt beim Benutzer praktisch keinen Bildrahmen und verstärkt so den Eindruck der virtuellen Welt. Der TÜV erlaubt den Einsatz für Personen ab 12 Jahren.

Aber der Klassiker im XXL Format kann noch mehr. „Die WILDE MAUS XXL ist zur Event-Achterbahn mutiert. Das Vergnügen beginnt bereits hinter der Kasse. Im 80 Meter langen Warte-Parcours sorgen insgesamt 23 Belustigungselemente für Unterhaltung“, sagt der Hamburger. Das Amüsement ist dem 69ährigen wichtig.  Nichts sei schlimmer, so Eberhard, als bewegungslos in einer Schlange zu stehen. „Wir haben Warten wirklich zum Event gemacht. Die Kunden können sich aktiv betätigen - ein einmaliges Two in One Erlebnis.“

Der Entertainment Spaß wird durch eine thematische Bemalung unterstrichen.  Die WILDEN MÄUSE flitzen mit einer Geschwindigkeit von bis 60 km/h auf dem renommierten Schützenfest durch eine Farmlandschaft mit vielen plastischen Elementen. Durch eine verlängerte Schienenführung von mehr als 200 Metern auf jetzt 585 Meter hat sich das Fahrvergnügen deutlich verlängert. Durch diese Erweiterung beträgt die Fahrzeit jetzt fast 2 Minuten und 30 Sekunden. Auch das, so Eberhard, sei unter den Achterbahnen ein rekordverdächtiger Wert.

Besonders in den Abendstunden setzt die Familienachterbahn mit einer Gesamthöhe von 30 Metern auch optische Akzente. Mit vier beleuchteten Türmen, den LED besetzten Gondeln und den farbintensiven Wasserspielen entsteht durch insgesamt 150.000 Leads ein einmaliges Lichtspektakel.

Außerdem hat das hanseatische Unternehmen eine sechsstellige Summe in sicherheitstechnische Zusatzleistungen investiert. „Störungen sollen auf ein Minimum reduziert werden“, sagt Eberhard. Dabei helfe die Digitalisierung der Anlage. Bordcomputer überwachen den Abstand der Chaisen, Fehlermeldungen können schneller und spezifischer gefunden und abgestellt werden.

Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene 6,00 Euro – für Kinder 4,00 Euro. Die virtuelle Reise kostet 2,00 Euro extra.